Liebe Klasse 2,

es tut mir leid, dass ich mich sooo lange nicht mehr gemeldet habe, aber Anne war ein bisschen krank und wir haben auch keine Ausflüge gemacht. Aber JETZT war Anne wieder ein bisschen die Umgebung angucken und hat mich mitgenommen:

Zuerst waren wir bei der Glorieta, das ist ein Schloss in der Nähe von Sucre, das von einem Prinzenpaar aus Spanien in der Kolonialzeit dort gebaut wurde. Allerdings hatten sie keine Kinder, so dass das Schloss jetzt zur Stadt gehört und zu einem Museum umgebaut wurde.
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Wappen des Prinzenpaares
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im Badezimmer - Ayla wollte glaube ich ein Bad nehmen

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Blick vom Aussichtsturm
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Spiele auf der Treppe - Ayla hat Anner verteidigen wollen, glaube ich

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Ein Wunschbrunnen, der Park ist dem Park in Versailles nachgeahmt




Am nächsten Tag war Anne mit Ayla und Jebner (dem Bruder von Marcelo, der den Capoeira-Kurs gegeben hat) in Yotala. Das ist ein Dorf in der Nähe von Sucre, die Glorieta ist übrigens auf dem Weg dorthin. In Yotala war gerade ein Fest mit den Spezialitäten aus Yotala. Das ist so etwas ähnliches wie Schweinebraten. Allerdings hat Anne den Schweinebraten als Sandwich im Brot bekommen... Komische Spezialitäten gibt es hier.
Auch hier hab ich ein paar Fotos für euch:

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Eine ziemlich wacklige Brücke über den Fluss bei Yotala

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Yotala - Blick vom Aussichtspunkt

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der Fluss, über den die Brücke geht

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Jebner, Anne und Carlos vor Yotala

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Plakat des Yotaleñer-Spezialitäten-Festes




Und am nächsten Wochenende waren wir gemeinsam in Potosí, das st ca. 3 Stunden von Sucre entfernt, die nächste Stadt. Hier waren wir im "Casa de la moneda" (Haus des Geldstücks) - denn in den Minen in Potosí gibt es (immer noch) Silber, das schon seit langer Zeit abgebaut wird. Das Museum zeigt, wie früher die Spanier in Potosí das Silber abbauen liessen und dann zu Münzen weiterverabeitet haben. Ausserdem wurde immer wieder Mulis aus Spanien importiert, um die Geräte anzutreiben. Ein Muli lebte in Potosí, das auf 4200m üNN liegt, allerdings nur ca. 4 - 5 Monate, weswegen sie immer wieder neue über den Ozean in Schiffen geschickt haben.